FeedElaeis guineensis Jacg.
PflanzenreichBrockhaus 1882

Elaeis guineensis Jacg., die Olpalme, eine niedrige, mit langen, sehr eleganten Wedeln ausgestattete Palmenart Südamerikas, Westindiens und Afrikas. Sie eignet sich vortrefflich zur Stubenkultur, verlangt aber viele Wärme und ist gegen Zugluft sehr empfindlich. Eine ungleich größere Bedeutung aber hat diese Palme für die Industrie gewonnen. Ihre Früchte nämlich, gelb, f wärzlich gefleckt und von der Größe eines Taubeneies, strotzen von einem gelben oder weißen, veilchenduftigen, angenehm schmeckenden Ole, das zur das 01 der Palmfeife benutzt wird, wie früher das Ol der Butterpalme (Cocos butyracea). Im J. 1844 wurden allein in England 414 570 Centner Palmöl eingeführt. Seit dieser Zeit hat der Import von Jahr zu Jahr zugenommen.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 931Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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