Kalko fen, m., frz. chaufour, m., four chaux, ei Iime-Eiln, ital. calcara, span, calera, lat. calca Man theilt die Kalköfen ein in solche mit periodisch Betrieb — diese sind entweder viereckig, 4¼ — 5 m. le breit und hoch (hoher K.) oder 7— 7½ m. lang, breit (liegender K.), am besten jedoch rund, im ausreck Durchschnitt eylindrisch, schwach nach oben erweitert eiförmig 3½ 5½ m. hoch. Ein solcher K. besteht aus einem gemauerten hohlen Raum; man schichtet diesem die Kalksteine locker auf, die von dem auf einem mauerten Herd brennenden Feuer gebrannt werden; der Kalk von oben eingesetzt, so dienen zum Herausnehdes gebrannten Kalkes mehrere Thüren, zum Einwe des Holzes mehrere Mundlöcher; Rost und Aschen macht man bei Torffeuerung; die nöthigen Zuglöcher finden sich oberhalb des Rostes — und in solche mit unterbrochenem Gang, wie Fig. 2044 einen darstellt. zun Schacht wird durch die Mauern dd und ee gebildet, deren ird Zwischenraum mit Asche ausgefüllt ist. Zwischen dem im Schacht u. dem Mantel befinden sich Räume zum Aufentazu halt der Arbeiter, zu Auflagerung der Kalksteine etc. Bei gen CO, etwa 3½ m. über der Sohle B, befinden sich ringsum ieht 3—5 Feuerungen h, aus denen die Flamme durch Füchse ern b in den Schacht schlägt; iist der Aschenfall, Eder Aschendige raum. Zuerst wird der Raum B0 ganz mit Holz gefüllt, des nach Erwärmung des Ofens aber die Heizung hein Thäinte tigkeit gesetzt; dann wird der Ofen bis O mit bereits geein⸗ branntem Kalkstein gefüllt, darauf aber mit rohem Kalk der bis zur ganzen Höhe 11½12 m. angefüllt. kund b sind ien, Schaulöcher; bei a wird der Kalk herausgenommen. um Kalkpisee, f. für Trottoirs: 1 Th. Mörtelkalk, 5 Th. lich Sand werden mit sehr wenig Wasser gut durchgearbeitet, bei in 3—4 Lagen zusammen 15 cm. hoch aufgetragen, geeste stampft und dann mit Kies bestreut. das Kalkprahm, m., veraltetes Maß für Kälksteine, 21 Fuß dem lang, 7 Fuß breit, 3 Fuß hoch. elbe Raolkfalmiak, m. Miner.), salzsaure Kalkerde, kommt acht in kleinen weißen Schuppen, in Gips eingesprengt, doch sehr selten vor; 'st sehr bitter. zum Kalksulpeter, m salpetersaurer Kalk, s. d. Artikel pfen Salpeter. ngl. Kalkfandstein, mu., 1. (Miner.) ein mit kalkigem Bindeie. mittel versehener Sandstein; es sind durchscheinende, oft chem halb durchsichtige Quarzkörner, von Hirsekorn⸗ bis Hanfang, samengröße, von Farbe grau und abgerundet, durch koh3 . lensauren Kalk mit einander verbunden, mit öfterer Beichten mischung von Glimmer u. r von Grünerde; Härte oder und Festigkeit sind gering, Farbe Grau, ins Grünliche; nur 2. nennt man so, deutlicher: Kalksandquader, m., aus Kalket in sandmörtel gepreßte Quadern; geben, wenn die Pressung uge⸗ stark genug ist und der Mörtel sorgfältigst zubereitet wird, wird ein gutes Baumaterial; ebenso die gerade so bereiteten, ymen nur kleineren Kalksandziegel. — Diese Art künstlicher Bauerfen steine wurden bereits 1855 bereitet, bewährten sich aber nfall durchaus nicht; später ergab es sich, daß nur die Schwüche rbe⸗ der Pressung deren Mißlingen verschuldet hatte. Die Techun⸗ nik der Herstellung ist gerade so wie bei anderen gepreßten Der Ziegeln; s. daher d. Art. Ziegelfabrikation. Die Mischung TSitätsbibliothek Heidelberg DOFC hüngt sehr von der Qualität der zu Gebote stehenden Materialien ab. Die bis jetzt erzielten Resultate sind immer noch so schwankend, daß sich nicht mit völliger Sicherheit ein allgemeines Urtheil fällen läßt. Namentlich scheint die Festigkeit der Steine nicht genügend für das Tragen großer Lasten, das Widerstreben gegen starken Seitenschub, gegen Erschütterung etc. zu sein; auch scheinen sie nicht viel Frost vertragen zu können. Da aber die Versuche immer noch fortgehen und die bisherigen Versuche stets Besserung gezeigt haben, so scheint die Erfindung eine gute Zukunft zu haben.