Torfkohle, f. Corfhohls, frz. tourbe carbonisée, engl. turf-Charcoal, ist zum Schmieden etc. sehr brauchbar. Man brennt sie aus dem Torf in Corfmeilern oder Gruben oder in Corföfen, d. h. man mauert auf einer trockenen Stelle von Feldsteinen ein rundes Fundament 0, —1% . hoch und 34 m. im Durchmesser, errichtet darauf von Backsteinen eine 50—60 em. dicke Umfassungsmauer, ungefähr 3½ m. hoch, im Unfang etwas kleiner als das Fundament, führt innerhalb derselben zugleich mit ihr eine 38.—40 m. dicke Mauer in einem Abstande von 13 cm. auf u. bedient sich statt des Kalkmörtels zu diesen Mauern eines Kittes aus trockenem, gesiebtem Lehm, gestoßenem Hammerschlag, Pferdemist, Rindsblut und Salzwasser. Dann stößt man den Zwischenraum zwischen beiden Mauern mit feuchter Asche aus, legt eine eiserne, 2½ Cm. dicke Platte auf den Boden des Ofens u läßt einen 55 m. hohen, 10 em. breiten Windfang unten an der Seite der Mauer, den man mit einem Schieber von Eisenblech schließt. Oben auf die Mauer setzt man einen Hut von Eisenblech, der leicht aufgehoben werden kann und ein verschließbares Zugloch hat. tourbeux, engl. turf-moor, peat-bog, torfy bog, s. d. Art. Filz 2. und Sumpf.