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VerkehrBau-Lexikon 1881

Kluben, 3. (Schiffb.), s. v. w. Klammer od. auch s. v. w. Klammerhaken. Aluft, 4. 1. Spalte, Abgrund od. Riß. — 2. frz cope, 4. siége, m., kente, f. engl. bar, fault, slide (Bergb.), das Gestein durchsetzende Risse und Spalten. Dieselben werden Erzklüfte vderedle Klüfte genannt, sobald sie mit Erz gefüllt sind; Gänge, wenn sie über ,3 Lachter Breite haben; taube Klüfte, wenn sie mit taubem Gestein angefüllt sind; faule Hlüfte heißen die eine mürbe Bergart führenden; mit schmierigem Letten angefüllte Schmerklüfte; die Wasser führenden (tragenden), franz. kendent, engl. Case, feeder, nennt man Wasff erklüfte oder Gangelüfte; die leeren aber dürre, ofene oder ibliothek Heidelberg DFC trockene; durchkreuzen sie einen Gang, so heißen sie Kreuz⸗ oder Querklüfte; führen sie nach dem Tageslicht aus, Hängeklüfte, Tageklüfte, Tagehänge. — 3. (Forstw.) f. v. w. Holzscheit. — 4. (Hüttenw.) s. v. w. Gießzange. — 5. Zange mit geraden Backen, womit der Nagelschmied die großen Nägel in das Loch des Nabeleisens setzt. — 6.(Maurer u. Zimmerl.) s. v. w. Schmiege. Aluftdamm, m., Kluftmittel, n., 1. (Schleusend.) beim Graben eines Kanals kleine Querdämme, welche man in Entfernungen von 50—100 Schritt zu Abhaltung des sich zeigenden Quellwassers stehen läßt. — 2. (Deichb.) Damm von Erde und Buschwerk, durch welchen eine Insel mit dem festen Land verbunden wird. — 3. s. d. Art. Fangedamm. Aufte, f. (Deichb. u. Wasserb.), s. v. w. Sode. Alnstholz, n., frz. bois m. de fente, engl.splittimber, s. Spalteholz.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 195Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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