Knstenschteser, m., s. Fruchtschiefer. Liebesseil in Wappen. Anotenseil, n. (Dachdecker), besser und sicherer als der Fahrstuhl ist ein Seil, in welches Schleifen geknüpft sind, worin der Dachdecker auf⸗ und abwärts steigt; auch die Bank, worauf der Arbeiter sitzt, wird mit eisernen Haken in diese Schleifen gehängt. Knotensystem, u., ein System der Holzkonstruktion, 1839 von Hektor Rößler, Ge⸗ . 2535 werbeschullehrer zu Darmstadt, zuerst be⸗ Hueränte kannt gemacht, nach einer Idee Mollers. Es kann auf Wände, Dachstühle etc. Anwendung finden. Charakteristisch ist für dieses System besonders, daß die Hölzer derart verbunden werden, daß sie immer und überall Preiecke bilden. Die dabei erzeugten Kreuzungspunkte heißen Knoten. Man muß natürlich gerade an diesen Punkten die einzelnen Hölzer gut mit einander verbinden, dies darf aber nur durch Verbolzungen etc. geschehen, vhne die Hölzer durch Ueberblattungen zu schwächen. Die Brüche, welche infolge der Vernachlüssigung dieser Regel eingetreten sind, entzogen sehr ungerechter Weise dem System alles Vertrauen. Mit Vorsicht und genauer Berücksichtigung der für Holzverband im allgemeinen gültigen Regeln aber läßt es sich doch mit großem Vortheil vielfach anwenden. Fig. 1211, 1213, 1215 zeigen Dachstühle mit theilweiser Anwendung des Knotensystems. Fig. 1223 ist fast vollständig nach diesem System konstruirt. Fig. 1211, ein älterer Dachstuhl, beweist, daß man schon früher zu ähnlichen Mitteln gegriffen hat. Anotentau, u., s. d. Art. Tau. Knotenverschlingung, k. der Säulenschäfte, s. Knotensäule. Knotting, s., engl., Grundiranstrich in Oelfarbe. knotty, adj. engl., ästig (s. d.). Anüpfziegel, m. pl., frz. briques nouées, sind zwei mit Nasen versehene Gratziegel, bei denen die untere Nase des einen über die obere Nase des andern faßt.