Kohle dargestellt, die zur Entfernung des etwaigen Kaligehaltes mit Wasser ausgelaugt u. dann beliebig geformt wird; s. d. Art. Atramentum 5. Auf diese Weise behandelt, liefert z. B. das Buchenholz ein sehr schönes K. Man stößt die Kohlen zu einem feinen, kaum fühlbaren, von allen glänzenden Flächen befreiten Staub, indem man die zuvor im Mörser pulverifirte Kohle mit Wasser knetet, diesen Teig aber nach völliger Austrocknung wieder zerreibt. In der Stubenmalerei wegen der Billigkeit viel angewendet.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 203Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei