Holzkohle, f., frz. eharbon m. de bois, engl. charcoal, Miothe Heidelberg . 5 Art. Kohle. Man gewinnt dieselbe meist durch Verkohlung des Holzes in verschlossenen Oefen oder Meikern i (s. d.). Bei dem ersten Verfahren gewinnt man dem Raum f nach 85% und dem Gewicht nach 23/, beim letzteren 65% dem Raum nach, dabei aber etwas mehr als 23½%0 dem Gewicht nach; letztere Sorte ist also dichter und ein besseres Brennmaterial als erftere. Wenei gewinnt man sie als Rückstand in der Gasretorte bei Darstellung des Holzgases. Ueber die chemische Beschaffenheit etc. s. d. Art. Kohle. Die äußere Beschaffenheit 45100 ist sehr Banistern und dadurch auch ihre Verwendung. Beim Schmiedebetrieb ist sie jetzt größtentheils durch die Steinkohle etc. verdrängt, nur bei Bearbeitung des Stahls noch nicht. Man verwendet dazu meist Kohlen von Nadelholz, selten Buchen-oder Eichenkohlen. Zum Zeichnen sind die 9930 Lindenholzkohle und die härtere Pf e d zu empfehlen. Weitere Verwendungen s. unter d. Art. Dachdeckung im 1. Bd., Baumkitt, Ausfüllung etc. Olzkohlenmeiler, m., s. im Art. Meiler.