Leberkies, m. (Miner.), frz. ker m. sulfuré magnétique, pyrite f. magnétique, engl. magnetic iron-pyrites, Lebereisenerz, Leberschlag, Magnetkies (Miner.), Verbindung von 56—63% Eisen mit 36—43/ Schwefel, erscheint derb oder nierenförmig, ist härter als Kalkspat; macht auf dem Strich ein graues Pulver. Farbe speisgelb oder kupferroth. Er riecht gerieben nach Schwefel, findet sich nur selten.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 272Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei