Lehmschindel, k. fertigt man aus mit Lehm bestrichenen s. Strohlagen auf verschiedene Art: a) Man streicht die eine Seite der aus Stroh gebildeten, etwa 55.—60 em. breiten Tafeln mit Lehm, legt quer über dieselben, ungefähr in der ge Mitte der Halmlänge, ein wenig näher dem Aehrenende, ein rundes Holz, etwa 2½em. stark, kehrt die Aehrenenden d um dieses Holz herum nach innen und drückt sie auf den be
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 275Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei