Mattvergoldung, k. a) auf Stein. Man überstreicht den Stein zweimal mit Oelgoldgrund, worauf man das Gold trägt, je glänzender der Oelgrund, desto schöner fällt die M. aus; am besten nimmt man Schwertfegergold dazu, da es gelber und dauerhafter ist und dem Wetter widersteht. b) Es läßt sich auch Eisen, Kupfer, Blei etc. auf diese Art matt vergolden; jedoch giebt man dem Metall blos einen einzigen Anstrich mit Oelgoldgrund; s. übr. d. Art. Vergoldung.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 369Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei