Chlorzink, n. (m.),frz. chlorure m. dezinc, engl. chloride ofrink, erscheint als weiße Krystallmasse, die bei 100 schmilzt und sich bei Rothglühhitze verflüchtigt; löst sich in Wasser und Alkohol, zerfließt an der Luft. Man erhält es wasserfrei als Zinkbutter, indem man Zink in Chlorgas verbrennen läßt; ferner durch Destillation von trockenem Chlornatrium mittrockenem Zinkvitriol, wasserhaltig durch Behandeln von Zinkmit Salzsäure; dient in der Bautechnik bes. zu Konservirung des Bauholzes; s. S. 298, Band I.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 49Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei