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PflanzenreichBau-Lexikon 1881

Moos, u., 1. s. v. w. Moor. — 2. (Bot.) zerfällt in Laubmoose (musci frondosi) und Lebermoose (musci hepatici). Man braucht das M. bei Feldsteinmauern und Brunnen, wo es zwischen die Steine zum festen Lagern derselben gesteckt wird. Vesser dazu ist langewachsenes, fettes M., als mageres; besonders Quellmoos (fontinalis antipyretica L.) dient in Rußland statt Mörtel und zum Verstopfen der Fugen beim Bau der Blockhäuser. Auch zum Umrahmen nicht dicht schließender Fensterfugen werden Moosgnirlanden häufig benutzt. Ueber isländisches M. s. d. Art. Karaghenmoos, schwedisches M., s. Orseille.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 407Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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