Hau (Paritium tiliaceum, Bot.), ein Gewäschs der Sandwichinseln, aus dessen Bast man vortreffliches Seilwerk und Taue herstellt. Hauban, m., frz., 1. (Hochb.), Schwungseil, Lenkseil. — 2. (Schiffb.) Wanttau; haubans, pl., die Want. Haubank, Hautafel, f., Hantisch, m., 1. (Ziegl.) s. v. w. Dreschtafel (s. d.). — 2. (Zimm.) langer, niedriger Bock, worauf diezu behauenden Stämme aufgeklammert werden. haubar,adj.; haubaresHolz, Hanholz (Forstw.), s.v. w. ausgewachsenes Holz. Der Eintritt der Haubarkeit richtet sich ganz nach der Terrainbeschaffenheit u. Bewirthschaftung. Haube, k., 1. der Glocke; s. unter Glocke u. Helmloch. — 2. Die Bekleidung eines Zapfens mit Metall. — 3. Haube des Ehors, frz. chevet, m. rond du choeur, s. v. w. Apsis. — 4. Das Dach über einem Göpel. — 5. Flache Kuppel, franz. Chape; ealotte, bes. die Decke eines Backofens. — 6. Auch haubendach, frz. Comble en dome, lanterne, engl. cap, jedes allseitig gleichmäßige, aber nicht ganz spitze Dach; darüber sowie über welsche Haube, Kaiserdach, s. d. Art. Dach und Comble. — 7. s. v. w. Schornsteinhut. — 8. H. einer Mauer, Mauerabdeckung, s. Chaperon. — 9. s. v. w. Helmloch, Oehr, Auge. — 10. H. eines Brückenbocks, frz. Chapeau, engl. head, headbeam, s. v. w. Holm. — 11. H. eines Kohlenmeilers, frz. toit, chemise, engl. top, s. d. Art. Meiler. — 12. H.einer Windmühle, s. Windmühle. — 13. H. eines Brückenpfeilerkopfes, frz. bonnet, engl. hood, s. v. w. Koppe, d. h. dachförmige Abdeckung.