Papier, u., franz. papier, engl. paper; s. dar. d. Art. Zeichenpapier, Papierdachung etc. Der Papierteig, franz. bapier maché, ist eine zu Ornamenten im Innern von Gebäuden verwendbare Masse aus Papierschnitzeln oder ähnlichen Faserstoffen, die gekocht, gestampft, in einen hek Heidelberg CDFC knetbaren Teig verwandelt, dann mit starkem Leimwasser vermischt, so in die Formen gedrückt u. darauf getrocknet wird. Man hat mit dieser Masse, welche unverbrennlich ist u. der Feuchtigkeit ziemlich gut widersteht, Versuche zur Dachdeckung u. zu Bekleidung der Gebäude gemacht. Die Zurichtung zu diesem Zweck geschieht durch Zusatz von Kalk, Oel, Vitriol etc. Ein Zusatz von Gips und Mehl erhöht zwar die Knetbarkeit, vermindert aber die Festigkeit; s. Dachdeckung, Steinpappe, Maulbeerbaum, Bast re.