Plätzhammer, m., Hammer mit platter Bahn zum Glattschlagen des Drahtes. Plahlgewölbe, u., frz. voüte f. A nappes, engl. surbased spherical vault, Kuppelgewölbe über einem viereckigen Raum. 1. Volles P.; die Diagonoldurchschnittslinie od. Leitkurve des Gewölbes ist ein voller Halbkreis, demnach sind auch die Anlaufsbogen (Schildbogen) Halbkreise. Ein solches Gewölbe heißt in Oesterreich böhmisches P., vgl. Gewölbe, Kuppel, Hängekuppel, Pendentif etc. — 2. Flaches H., mit stichbogenförmigen Leitkurven u. Schildbögen, in Oesterreich preußisches P., im übrigen Deutschland böhmische Kappe genannt; s. böhmisches Gewölbe. Plahrecht, n., s. d. Art. Baurecht.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 555Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei