FeedSchmiedehammer
TechnikBau-Lexikon 1881

Schmiedehammer, m., frz. ferretier, warteau m. de forge, engl. korge-Bammer, s. im Art. Hammer. schmieden, trs. Z. frz. marteler, forger, engl. to forge, to hammer, Eisen, das glühend gemacht worden, mit Hämmern ausdehnen oder in die gewünschten Formen bringen. Es geschieht das Glühen in der Regel auf einem Schmiedeherd in dem mittels eines Gebläses angefachten Feuer von Schmiedekohlen, frz. houille maréchale, charbon de forge, engl. smith-coal, forge-coal, wozu man am liebsten Fichten⸗ u. Buchenholzkohlen nimmt; in Steinkohlenfeuer wird das Eisen leicht brüchig. Wenn das Eisen den gehörigen Grat Glut erhalten hat, wird es mit der Schmiedezange herausgenommen, auf den Amboß gehalten und mit einem der Schmiedehämmer oder auch mit einem andern Instrument bearbeitet.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 146Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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