Schnitzer, m. (Tischl.), franz. outeau, engl. whittle, spitzes Messer von gutem Stahl, mit mehr oder weniger langem Heft versehen, die Klinge ist meist 10—12 em. lang, die Schneide geradlinig, der Rücken gebogen. Ist das Heft sehr lang, so ist es am Ende gebogen, damit man es auf die Schulter legen und so mit größerer Kraft und Sicherheit schneiden kann.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 149Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei