Schnurgerüst, n., beim Abstecken (s. d. sowie Ab⸗ „schnüren )gebrauchtes Gerüst, bestehend aus je zwei zuusammenhängenden Schnürböcken (s. d.), an jeder Gebäudeitätsbibliothek Heidelberg Iio ecke. Durch Einschnitte, Kerben im Querholz, kann man nun die Mauerstärken, die Lage der Bankette, der Fundamentmauern etc. angeben u. deren Fluchtlinien durch eine
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 149Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei