Schölbusch, m. (Deichb.), an den Deichen od. am Ufer da befestigtes Reisholz, wo das Wasser heftig anschlägt, am besten Tannenholz. Man nennt Schölwasen die kurzen Biindel, Schölfaschinen dagegen die langen Bündel solchen Reisholzes.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 150Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei