FeedLorberbaum
PflanzenreichBau-Lexikon 1881

Lorberbaum, m. (Bot.), echter (Laurus nobilis, Fam. Laurineae), gut, aber wenig gesucht als Werkholz. Es giebt folgende Arten: 1. rother L. mit feingeadertem Holz. — 2. indiani scher L., stammt vom hohen Berglorber (Oreodaphne exaltata N. ab H., Fam. Laurineae) in Westindien, kommt auch unter dem Namen Madeira⸗,„ Madernholz vor; in der Farbe dem echten Mahagoni ziemlich gleich, gut zu Werkholz wegen seiner Festigkeit und Härte, behält auch nach der Bearbeitung seine Farbe. Zu ornamentalen Zwecken ist der Lorber als Symbol der Künstlerweihe, der Begeisterung, des Sieges, als dem Apollo heilige Pflanze, sowie als Sinnbild des Triumphs über Unglücksfälle, immer viel gebraucht worden, und zwar sowohl Lorberbüschel wie Lorberzweige und zu Kränzen etc. gewundene

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 299Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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