Sechsort, n., Sechsstern, m., auch Schild Davids gen. Durchsteckung zweier gleichseitiger Dreiecke. Israelitisches Symbol, s. Fig. 3172. Auch von den Freimaurern adoptirt u. manchfach gedeutet; nicht mit dem Drudenfuß (s. d.) zu verwechseln. In der christlichen Symbolik wird es auf die von den Akten angenommenen drei Elemente und die Dreieinigkeit, die sich gegenseitig durchdringen, oder auch gleich dem Kreuz auf Durchdringung des Alten Testaments durch das Neue gedeutet etc.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 183Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei