Speise, f. frz. speise; 1. so nennt der Hüttenmann die beim Ausschmelzen von arsen⸗ oder antimonhaltenden Kobalt⸗ u. Bleierzen entfallenden Produkte; es sind Verbindungen, welche Arsen und Antimon enthalten, so z. B. die Kobaltspeise der Blaufarbenwerke etc. — 2. Jedes zugerichtete Gemenge, namentlich von Metallen so z. B. Glockenspeise, Bleispeise, franz. speise de plomb. — 3. Mauerspeise, in Hessen Speiß, k., ist s. v. w. Mörtel.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 229Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei