Bleispeise, f. franz. speiss m. de plomb, engl. Ieadspeiss, hüttenmännische Benennung für die bei der Verarbeitung von arsen-oder antimonhaltigen Bleierzen gewonnenen Metallverbindungen, welche aber auch Antimonu. Schwefelverbindungen enthalten. Eine solche B. kann 3. B. zusammengesetzt sein in 100 Theilen aus Gleistein, m., s. im Art. Bleierz a.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 413Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei