Spezialstolln, w.,s. d. Art. Grubenbau. spezisisch, ad). (von species, die Art), im allgemeinen das einem Körper Eigenthümliche, daher insbesondere: 1..es Gewicht, das Verhältnis der Dichtigkeit eines Körpers zu der als Einheit genommenen Dichtigkeit eines andern. Nun ist aber die Dichtigkeit das Verhältnis der Masse zum Volumen oder einfach die in der Volumeneinheit befindliche Masse und die Masse ist wieder dem Gewichte proportional; daher ist auch das se Gewicht das Verhältnis zwischen dem Gewichte eines Körpers und dem des Maißgebenden, z. B. des Wassers, bei gleichem Volumen. Das Wasser, welches bei allen Bestimmungen sler Gewichte fester u. flüssiger Körper zur Grundlage gewählt u. dessen sies Gewicht gleich 1 gesetzt wird, muß destillirt sein und wird gewöhnlich im Zustand seiner größten Dichte, also bei etwa 4° RK., genommen. Ist 7 das Gewicht der Volumeneinheit des Wassers, v eines andern Körpers, so ist das s.e Gewichts desselben /, also Y. I. Daher ist das Gewicht des Körpers beim Volumen v = Vey, also e 99— Im Art. Gewicht sind für eine Reihe in der Praxis vorkommender Körper die slen Gewichte angegeben. Bei der Bestimmung derselben wird besonders das archimedische Prinzip benutzt, nach welchem jeder Körper beim Untertauchen in eine Flüssigkeit so viel an Gewicht verliert, als das von ihm verdrängte Volumen Flüssigkeit wiegt. Das se Gewicht fest er Körper wird gewöhnlich mit Hülfe der hydrostatischen Wäge bestimmt. Dieselbe ist eine ganz gewöhnliche Wäge, nur ist bei ihr die eine Wägschale unten mit einem Häkchen versehen, so daß man Körper mittels eines Seidenfadens anhängen u. in ein Wassergefäß tauchen lassen kann. Man bestimmt nun sowohl das absolute Gewicht eines Körpers als auch dasjenige, welches er besitzt, wenn er sich im Wasser befindet; ist das erstere G, das letztere Ge, so ist der Gewichtsverlust, d. i. das Gewicht der verdrängten Wassermenge, VY= 6—6G, daher s 66 Ist ein Körper leichter als Wasser, taucht er also nicht ganzunter, so wird an ihm siothek Heidelberg DFC wichte der Flüssigkeiten dienen die sogenannten Senn. wägen od. Aräometer (s. d.), die man in sehr verschiedenen Formen hat. Die sen Gewichte der Gase werden gewöhnlich im Verhälinis zu dem der Luft angegeben und dabei das se Gewicht der Luft gleich 1 gesetzt. Man bestimmt dasselbe dadurch, daß man einen Ballon luftleer macht, genau wiegt, dann hinter einander mit Luft u. mit Wasser füllt u. jedesmal wiegt. Wird das Gewicht des Ballons von den bei der zweiten und dritten Wägung erhaltenen Resultaten abgezogen, so erhält man die Gewichte gleicher Volumen Wasser und Luft und so das se Gewicht der Luft in Bezug auf Wasser. Ebenso bei anderen Gasen. — 2 S.e Wärme, das Verhältnis der Wärmekapazität (s. d.) eines Körpers zu derjenigen des Wassers. Dabei ist die Wärmekapazität die Fähigkeit des Körpers, Wärme auszunehmen, u. wird gemessen durch die Anzahl der Wärmeeinheiten oder Calorien (s. d.), welche nöthig sind, um die Temperatur um einen Grad zu erhöhen. Daher ist auch die sie Wärme die Anzahl der Wärmeeinheiten, welche nöthig sind, um die Gewichtseinheit des Körpers auf eine um einen Grad höhere Temperatur zu bringen. Manchmal nimmt man auch statt der Gewichtseinheit die Bolumeneinheit und unterscheidet so se Wärme bei gleichem Volumen und bei gleichem Gewicht.