Statuaire, m., franz., engl. statuary, Bildhauer; s. fondeur, engl. statue-founder, der Bildgießer; colonne 8.) Säule, die eine Statue trägt (s. d. Art. Säule u. Denkmal), fontaine 8., Brunnen mit Bildsäule. Statue, k., Standbild, n., frz. statue, f., engl. statue, ital. statua, lat. sbatua, statura, agalma, laernum, s. d. Art. Bildsäule, Attribut, Allegorie, Gruppe, Denkmal etc. S.n werden von Holz, Stein od. Metall gefertigt. Letztere, namentlich Bronzefiguren, sind theils hohl, theils massiv gegossen. Sehr alte, besonders römische u. ägyptische, sind mit einer grünen Schicht, Pattina, überzogen, unter welcher eine röthliche Substanz und unter dieser erst die wirkliche Bronze, in der Regel von vorzüglichster Qualität, sich zeigt, welche beim Reiben mit einer Schlichtfeile Metallglanz annimmt. In der Regel hat sich bei wirklich alten Sin in dem äußeren grünen Ueberzug das Zinn in Zinnoxyd verwandelt, das Kupfer aber in einfaches Chlortupfer u. Kupferoxyd, welche sich mit einander verbunden haben (diese Verbindung findet sich auch in der Natur als Salzkupfererz vor). In der innern Schicht hat sich die Bronze in Kupferoxydul u. Zinnoxyd umgewandelt. Die gewöhnliche Reinigungsmethode durch Abwaschen u. Bürsten vermindert das Volumen und verändert dadurch die Gestalt der Figuren. Mittels Wasserstoffgas stellte Professor Chevreul die Sen vollkommen wieder her, ohne die Größe zu vermindern; s. übr. d. Art. Antikenerkennung re.