Stolack, m., frz. Iaque en batons, engl. stick-lac, s. d. Art. Gummilack und Lack-lack. Stocklaterne, f., frz. kalot, engl. oresset, s. Laterne. Stockmeißel, Glockmeißel, mu., frz. tranchet, engl. nailsmith's Chisel, s. v. w. Nagelschrot. Stockpanster, m. (Mühlb.), Pansterzeug, s. d. Art. Panstermühle, bei welchem der Lagerriegel mittels der Erdlade auf⸗ und niedergewuchtet wird. Stockrinne, f. eine statt aus Bretern aus einem ganzen Baumstamm gefertigte Wasserrinne. Stockschere, f., franz. eisaille à banc, 8 bras, engl. bench-shears, stock-shears, pl., s. im Art. Schere. Stockschlacke, f., fez. scorie d'enelume, engl. anvileinder, s. v. w. Schmiedesinter, Hammerschlag. Stocschwamm, m., s. v. w. Holzschwamm. Stocheshears, pl.,engl., 1. Baumschere; 2. Stockschere. Stockung, f., Siach, M., I. nasse Stockung oder nasser Stock. Zeichen: seuchte, kalte Luft, widriger, fauler Geruch, nasse dunkle Flecke an den Wänden und Schimmelanflug. Ursache: innere Mauerfeuchtigkeit, der die Zeit zum Ausdünsten nicht gelassen, die Gelegenheit dazu durch zu zeitigen Oelfarbenanstrich genommen worden ist, sowie mangelnde Unterkellerung oder Ventilirung der Räume und der Mauern. Mittel dagegen: gute Ventilation, Abhauen des Putzes, Freilassen der Mauern auf einige Zeit u. dann erst wieder Putzen. — 2. Trockene Stockung, frz. pourriture f. séche, engl. dry-rot, findet sich mehr im Holz als in den Mauern, namentlich heißt so die in Balken, welche, dem Luftzug ganz abgesperrt, mit den Köpfen fest eingemauert sind etc., eintretende langsame Fäulnis (s. d.); das Holz heißt stockig, stockfleckig, angestockt, frz. Cchauffée, poulieux, engl. fusty, rotten, smutten. Stockwerk, Gestock, n., Stock, m., frz. Etage, m., engl. stage, story, ital. piano, span. paleo, lat. baloo, eigentlich s. v. w. Stielwerk, daher Etage aus oder mit Holzwänden, u. im weiteren Sinn s. v. w. Geschoß überhaupt, s. d. Art. Etage, Gaden, Geschoß und Haus. Man unterscheidet oft ohne Rücksicht auf obige technische Bedeutung des Worts: a) Kellerstock, franz. Cave, souterrain, engl. underground, diefes liegt ganz oder als Souterrain theilweise in der Erde; b) Erd⸗„ Unter⸗ od. Bodenstock, frz. redechaussée, engl. basement story (Parterre); Hauptgestock, Bel-Etage, erstes Stockwerk; d) Obergestock oder aufgesetzte Stockwerke, franz. Etages, engl. over-stories; e) Kniestock oder Attika, oben unter dem Dach; k) Dachgestock, srz. galetas, engl. garret; g) Halbgestock, Mezzanine, auch entresol, zwischen den mittleren Geschossen; s. d. betr. Art. Die vom Architektenverband festgestellten Benennungen s. im Art. Geschoß. Stockwerksbatterie, (.,s. Batterie I. A. b. 3. Stockwerksban, m. (Bergb.), franz. exploitation en amas, en masses; darüber sowie über Stockwerksminen, Etageminen, Strecken od. Minenanlagen, in verschiedenen Tiefen unter einander liegend, s. Grubenbau u. Minenbau. Stockwerksgebälke, n. (Zimm.), s. Balkenlage. Stuckwinde, , Winde mit Schraube ohne Ende. Stockzonge, k. (Schloss.), kleine Zange, um feine Arbeiten damit fassen zu können. Stockzwinge, f., s. v. w. Schraubenzwinge oder Schraubstock. Stof, Stoof, s. d. Art. Mäß.