Teich, m., frz. tang, W., engl. tank, pond, pool. Zu Anlegung eines künstlichen T.es wählt man gern an sich schon etwas vertiefte Terrainstellen, am besten eine stromabwärts verengte Thalweite, da man diese mit sehr kurzenn Damm od. Pantano (s. beide Art.) verschließen kann. Der Grund unter dem T. und Damm muß entweder von selbst wasserhaltig sein oder durch eingebrachten Lettig dazu gemacht werden; Pantanos gründet man am besten auf Felsengrund. Die Dicke des Dammes bestimmt sich nach dem hydraulischen Deuck; s. d. Art. Hydrostatik. Zuleitungsgräben sollen mindestens / Fall haben u. möglichst wasserdicht sein, beim Einfluß aber einen Schlammfünger und Schützen haben. Ableitungskanäle sind viererlei nöthig: 1. Ablauf⸗ oder Flutbett oben in der Krone des Dammes, um das Ueberlaufen zu verhindern. — 2. Teichfenßer, Speisungsröhre, welche das Wasser zum Gebrauch aus dem T. entnimmt, in der Regel als Schleuse, Ablauf, Auslauf od. Abzug, oder als Rohr mit einem Schraubenhahn gestaltet; s. d. betr. Art. — 3. Ceichgerinne, Leichfiuter; die Teichgerinne dienen zum Ablassen eines Tes und gehen durch den Damm hindurch. Die Teichfluter sind blos Einschnitte und befördern nur überflüssiges Wasser aus dem T. Das tiefste Gerinne in einem T. wird stets beim Fischen benutzt (Fischgerinne). Höher liegende werden mit Gräben in Verbindung gesetzt, welche das Teichwasser einer Maschine zuführen sollen. Die Gerinne werden von Holz, Stein und Eisen hergestellt; am geeignetsten sind letztere beiden v. Mgr.J. — 4. Teichgrundzapfen oder Ablaß (s. d.), s. d. Art. Mönch, escuridor, Bewässerung, Fischteich, Arbollon, Grundzapfen, Ständer etc. Deichdamm, m. frz. bachasse, engl. dam ofa pond. Um bei Anlegung eines Tres sicher zu sein, daß er vom Wasser nicht fortgeschoben werde, muß (wennh ⸗Dammhöhe, a -Horizontalprojektion d. innern Dammböschung, 4 =⸗ dieselbe der äußeren Dammhöhe, b ⸗Breite der Dammkrone, Y ⸗Gewicht der Kubikeinheit Wasser, Dichtigkeit der Dammmasse und p Reibungskoeffizient Dichtigkeit der (Lehm⸗) Dammmasse etc. doppelt so groß wie die des Wassers. v. Wgr. Teithel, n., 1. irdene oder hölzerne Brunnenleitungsröhre, Drainröhre. — 2. In Kärnthen s. v. w. Luppe. Peichelholz, n., s. d. Art. Bauholz. Eeichgrüberspaten, m., vorzüglich in nassen, zusammenhängenden Erdarten und Torf gebraucht; besteht aus festem, rothbuchenem Holz mit einem Handgriff, beschlagen mit einem scharfen, 15 cm. langen, 12—13 cm. breiten, mit Federn an den Seiten versehenen, keilförmigen Eisen. Deichrechen, m. (Teichb.), frz. scrille, égrilloir, engl. pond-grate, 1. f. d. Art. Rechen. — 2. Auch Ceichharken, . d. Art. Schlammkrücke. Veichrohr, v., s. d. Art. Rohr o. Deiel, Aeil, m. u. v., 1. plattd. für Ziegel, daher Cellfeld, Lehmgrube; Ceilhof, Ziegelei. — 2. s. Teul. Deig, m., frz., pate, f. engl. dougb, knetbare yd. vielmehr schon geknetete Masse. Brotteig ist eine fehr angenehme plastische Masse. TLeigne, f., frz., s. d. Art. Baumgrind.