Tiefhammer, Dübhammer, m., 1. (Kupferschm.) beim Austiefen der Kesselscheiben zu Kesselschalen gebrauchter großer, vom Wasser getriebener Hammer mit stumpfspitziger Bahn, s. Treibhammer. — 2. Zum Bearbeiten des Bodens verschiedener hohler Gefäße auf der innern Seite dienender Hammer mit einer runden u. einer flachen Bahn. Refschüftig, aclj. s. d. Art. Tapete.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 347Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei