Turnierplatz, m., ein in länglichem Viereck oder nach Arteines Cirkus gestalteter, mit Kies bestreuter Platz, mit Gallerien umgeben u. in der Langachse durch eine niedere Schranke getheilt. Stangen für das Ringelstechen, Preissäulen etc. sind an den Enden dieser Schrankeetc. aufgestellt; überhaupt ist die ganze Anordnung eine mittelalterliche Umwandlung des Cirkus (s. d.).
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 385Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei