Vanadin, n., frz., vanadium, m. (Miner.), findet sich häufig als Begleiter ineinigen Eisenerzen, in dem Dechenit Aräoxen (Vanadinsäure mit Bleioxyd u. Zinkoxyd) in der Rheinpfalz sowie im mexikanischen Rothbleierz re. Dargestellt wird V. durch Reduktion der Vanadinsäure mittels Kalium; es ist silberweiß, von starkem Glanz, nicht hämmerbar, verändert sich an der Luft u. im Wasser nicht, beim Erhitzen an der Luft aber verbrennt es. Die Oxydationsstufen und die Eigenschaften der Verbindungen ähneln denen des Chroms.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 398Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei