Anquicken. Bei den Metallarbeitern, insbesondere den Gürtlern, werden behufs Versilberung oder Vergoldung die Metalle (Kupfer, Bronze, Messing) vorher angequickt, d. h. mit einer Lösung von Quecksilber in Salpetersäure benetzt und dann mittels einer Kratzbürste Gold⸗ oder Silberamalgam aufgetragen. Durch Erhitzen wird dann das Quecksilber entfernt, und das Gold oder Silber bleibt auf dem Metall zurück. Über A. in metallurgischem Sinne s. Amalgamation.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 690Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei