Verzinkung, f., 1. frz. zingage, eincagée, étamage m. au zine, engl. zinking. Ueberzug mit Zink auf andere Metalle ist dauerhafter und glänzender als mit Zinn, jedoch wegen der Auflöslichkeit des Zinks in den Säuren für Kochgeschirre nicht anwendbar. 3) Verzinken des Kupfers und Messings auf nassem Wege; galvanische V., frz. zincage galvanique, engl. galvanizing; man überschüttet granulirtes Zink mit einer Auflösung von Chlorzink und kocht damit kupferne oder messingene Gegenstände, jedoch so, daß diese beim Kochen fortwährend mit dem granulirten Zink in Kontakt bleiben. Es werden sich hierauf innerhalb weniger Minuten infolge der stattfindenden galvanischen Zersetzung des Chlorzinks die kupfernen Gegenstände mit einer festen Zinkschicht belegen. b) V. von Eisen und Eisenblech; auf dieselbe Weise wie Kupfer kann man Guß- oder Schmiedeeisen verzinken; s. auch d. Art. Eisen V. g. 0) V. des Eisendrahtes, s. d. Art. Eisendraht. d) Die V. auf warmem Wege geschieht genau so wie die Verzinnung (I. d.). — 2. franz. endentement à queue d'aronde, à grain d'orge, engl. dovetailing, Verbindung zweier Breter od. Eisenstäbe unter irgendeinem Winkel mit ihren Kanten; geschieht dergestalt, daß eines der beiden Verbandstücke auf den Grat schwalbenschwanzförmig gearbeitete Zähne erhält, welche in gleich gearbeitete Nuthen am andern passen; sübr. d. Art. Holzverband u. Eisenverbände, und Fig. 1575. Für Steine ist die V. nur anwendbar, wenn die Zinken sehr groß sind.