Werksatz, m., 1. frz. rayure, enrayure, f., bãti, m., engl. carcass-plot, lat. quadratura, Dachriß, Grundriß des Dachverbandes, Zeichnung für die Zulage, wird in der Regel ohne Sparrwerk aufgezeichnet, so daß blos die Mauerlatten, die Balkenlage, die Schwellen u. Rähmen, Kehlen, Balken etc., kurz alle horizontal liegenden Hölzer angegeben werden. — . frz. arcasse, f. squelette, m., engl. sbell, skeleton, Gerippe eines Gebäudes. — 3. frz. enrayure d'un cintre, engl. raising of center, Zulage zu einem Wölbgerüst. ouvroir, atelier, m., engl. work-room, work-shop, Arbeitsraum eines Handwerkers. Dieser Raum sollte stets hell und sehr gut ventilirt sein. Am besten liegen sie im Erdgeschoß, nur um wenige Stufen erhöht. Die Werkstätten für Feuerarbeiter müssen mit einer Herdfeuerung versehen sein; die Werkstätten für Holzarbeiter sollten stets nur von außen heizbar gemacht werden; die Werkstätten für Steinarbeiter bedürfen vor allem ganz sorgfältige Ventilation. Bei Feuerarbeitern rechnet man in der Regel in der eigentlichen Schmiedewerkstatt für Schmiede, Schlosser etc. pro Arbeiter 5—6 qm.; in Feilwerkstätten, wo Arbeitstische, Werktische, an die Fensterwand gestellt werden, pro Arbeiter 1,½½ m. laufend Tischlänge und incl. des Arbeitstisches 3—3 ½ dm., bei Holzarbeitern, Zimmer leuten, Tischlern etc. für jeden Arbeiter eine Werkbanß von 0,J% m. Breite u. 3,3m. Länge u. incl. derselben 6—7 qm.