Wurfrad, n. (Masch.), franz. roue f. à palettes, engl. klash-wheel, Maschine, welche durch Werfen das Wasser fortschafft. In einem höchstens 85 omn. hohen Kropf liegt ein Rad mit geraden Schaufeln, die das Wasser hinaufwerfen, welches dann in einer Rinne abfließt. Gewöhnlich geschieht die Bewegung dieser Räder mittels Wind.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 491Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei