Gingham, gewöhnlich Gingang gesprochen und öfters auch so geschrieben, vom japan. ginggang (frz. guingan; engl. gingham, Bengal stripes), eigentlich ein feines engl., ursprünglich ostind. Baumwollzeug, jetzt die mannigfarbig gestreifte, geflammte oder Baumwot engl., schott. oder wiener Leinwand, ein Baumwollstoff von leinwandartigem, sehr dichtem Gewebe, der, aus gefärbtem Garn erzeugt, zu Frauenkleidern benutzt wird. Einige leiten den Namen G. auch von der franz. Stadt Guingamp (s. d.) ab.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 44Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei