Gipslinsen nennt man diejenigen Gipskrystalle, welche, indem die Flächen des Prismas fast ganz urücktreten, und die Pyramiden⸗ und Orthodomenächen mehr oder weniger gekrümmt ineinander verfließen, eine linsenförmige Rundung gewonnen haben. Am s chönsten sind die über fußgroßen weingelben, welche in dem Klebschiefer und dichtem
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 50Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei