Gloggnitz oder Glocknitz, alter Marktflecken und Hauptort eines Gerichtsbezirks der Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen in Niederösterreich, liegt an der Schwarza und der von Wien nach Triest führenden Südbahn. Der Ort zählt (1881) 4005 E. und hat von industriellen Etablissements eine Fabrik türk. Kappen (Fes) und mehrere Holzschneidewerke. Die Braunkohlengruben bei dem benachbarten Dorfe Enzenreut sind seit 1881 auf-Ruher Das romantisch gelegene Schloß war her (bis urnd eine Benediktinerabtei, deren Gründung durch den Grafen Eckbert von Pütten in das 11. Jahrh. zurückreicht. Die Kirche enthält te Gemälde, ferner die Gruft und Denkmäler der urr Wurmbrand seit 1265. Zwischen G. und Urzzuschlag übersteigt die Südbahn 974 m hoch den Semmering (s. d.); 4 km vom Flecken und ebenfalls an der 71 liegt die Fruezt ehemals ärarische Papierfabrik Schlöglmühl, jetzt von einer Aktiengesellschaft betrieben.