FeedGlühspan
NaturlehreBrockhaus 1882

Glühspan (frz. écaille, paille de fer, battiture de fer, màche-fer; engl. scale, crust), die beim Glühen unedler Metalle unter Luftzutritt auf der Oberfläche sich bildende Oxydschicht, welche bei der nachherigen Bearbeitung solcher Metalle (bämmern oder Walzen) sich abblättert. Besonders nennt man so den beim Schmieden des Eisens in Schuppenform abspringenden Hammerschlag, der als Schleif-Bamef zum Putzen der Metallwaren, sowie als eimengung zu den oxydierenden Pulvern bei der Gußstahlbereitung verwendet wird. „Glühstahl, ein durch Glühen von weißem Roheisen zwischen pulverförmigen Metalloxyden unter Luftzutritt erzeugter Stahl, der jetzt nur noch selten dargestellt wird.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 125Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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