FeedGordinge
TierreichBrockhaus 1882

Gordinge nennt man an Bord diejenigen Taue, mit welchen man die Segel zusammenschnürt, wenn sie festgemacht werden sollen. Während man mit den Geitauen (s. d.) die untern Ecken (Schooten) der Segel nach der Mitte der Raa und unter diese hinaufzieht, sind die G. an verschiedenen Punkten des Taues befestigt, durch welches das Segel eingefaßt ist (Liek). Je nachdem sie das untere oder seitliche Liek und damit das Segel bis an die Raa in die Höhe bringen, damit die Leute dasselbe ergreifen und zusammenwickeln können, werden sie als Bauch-oder Nock-Gordinge bezeichnet.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 198Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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