Grein, Stadt in der Bezirkshauptmannschaft Perg in Oberösterreich, am linken Ufer der Donau, mit (1881) 1391 E. Die Stadt mit der auf einer Anhöhe stehenden Greinburg bildet einen der anziehendsten Punkte 1 der Donaufahrt von Linz nach Wien. Das Schloß, an der Stelle der alten Greinburg im 16. Jahrh. von den Herren von Meggau erbaut, ist seit 1823 im Besitze des Herzogs von Sachsen-Coburg. Auf der Höhe nördlich von G. liegt das Kaltwasserbad Kreutzen; unterhalb G. sind zwei Stromschnellen, der Strudel und Wirbel.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 336Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei