Grossular, eine unedle Abart des Granats, von Werner nach seiner Stachelbeerfarbe (Ribes grossularia) so genannt, krystallisiert in gut ausgebildeten Ikositetradern und Rhombendodekasdern von oft schaliger Zusammensetzung; die Farbe ist grünlichweiß bis grünlichgrau. Chemisch ist es ein Kalk-Eisenoxydul-Thongranat. Die schönsten Krystalle kommen aus Sibirien von der Mündung des Baches Achtaragda in den Wiluifluß, andere finden sich zu Rezbänya in Ungarn und in den Asbesten vom Monte-Rosa.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 541Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei