Gula oder Gul-elven, norweg. Fluß, ent-Rabe auf der Drontheimschen Hochebene, in der ähe von Röräs (s. d.), am nördl. Abhange des Storskarven (1250 m), fließt erst westlich, dann nördlich und fällt bei Gulosen, etwa 20 km füdlich von Drontheim, nach einem Lauf von 125 km ins Meer. Sein Flußgebiet ist 3640 qkm groß. Der obere Teil des Gulathals bietet eine fast ununterbrochene Reihe von Fällen und Stromschnellen, und ist wegen heftiger Üüberschwemmungen und Erdschlüpfe übel berüchtigt. Seit neuester Zeit durchieht die Bahn Kristiania-Drontheim in riesenhaften iadukten das wilde Thal.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 614Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei