Lepsius (Karl Peter), deutscher Altertumssorscher, geb. zu Naumburg a. S. 25. Juni 1775 studierte zu Leipzig und Jena die Rechte, wurde dann in seiner Vaterstadt Advokat, 1816 Direktor des daselbst gegründeten Inquisitoriats, 1817 Landrat des Kreises Naumburg, nahm 1841 seine Entlassung und starb in Naumburg 23. April 1853. Er schrieb: «Küber das Altertum und die Stifter des Doms zu Naumburgo (Naumb. 1822), «liber die Schlösser Rudelsburg und Saalecko (Naumb. 1824), (Geschichte des Moritzklosters zu Naumburg» (Naumb. 1835),Geschichte der Bischöfe des Hochstifts Naumburgv (Naumb. 1846). Als Teile des Werks von Puttrich: «über die mittelalterlichen Baudenkmale in Sachsen und Thüringene, erschienen von L. die Abhandlungen «über die Stadtkirche und Schloßkapelle zu Freiburg a. d. U.» (Lpz. 1839) und aliber den Dom zu Naumburg und andere mittelalterliche Bauwerke dieser Stadto (Lpz. 1841). L. war auch der Begründer des Thüringisch⸗-Sächsischen Altertumsvereins.