FeedLohe
Handwerk & GewerbeBrockhaus 1882

Lohe (frz. tan, engl. tan) ist gemahlene Eichenrinde, die wegen ihres Gerbsäuregehaltes zur Fabrikation des lohgaren Leders Anwendung findet, so- wie zu den stärkenden Lohbädern benutzt wird. Die beim Gerbeprozeß (s. unter Lederfabrikation) erschöpfte L. wird in Ziegelform gebracht, getrocknet und unter dem Namen Lohkuchen, Lohballen oder Lohkäse als Brennstoff verwendet.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 150Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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