Lunula (lat.), kleiner Mond; etwas Mondsichelförmiges; der weiße Fleck der Fingernägel, auch ähnliche mathem. Figuren, z. B. der zwischen zwei Kreisbogen, die nach derselben Seite hin hohl sind, eingeschlossene Raum (Lunula Hippocratis); an der Monstranz der halbmondförmige Halter für die geweihte Hostie.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 260Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei