Mader (Georg), Historienmaler, geb. 9. Sept. 1824 zu Steinach in Tirol, bildete sich in München auf dem Polytechnikum und an der Akademie aus. Er ist ein Vertreter der trockenen nazarenischen Manier. M. unterstützte Schraudolph bei der Ausmalung des Doms in Speier, wo er bis 1853 verweilte, und malte dann mehrere Kirchen in Tirol aus, wie die in Steinach, Bruneck, Kematen, zu Ischl im Salzkammergut u. s. w. Das größte Berdienst M.s besteht in seiner Thätigkeit bei Schöpfung der spätern Tiroler Glasmalerei-Anstalt in Innsbruck. Er starb in Gastein 31. Mai 1881.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 317Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei