Magdalena oder Maria von Magdala, so genannt nach einer Stadt am Galiläischen See in Palästina, eine Begleiterin Jesu, wird nach alter Tradition für die Luk. 7, 36 50 erwähnte Sünderin gehalten, die Jesum salbte und Vergebung ihrer Sünden von ihm erhielt. Des sagenhaften Stoffs, welcher aus dieser Kombination entstand, bemächtigte sich die Tradition und die religiöse Kunst, um daraus das Bild der Heiligen oder Büßenden Magdalene zu schaffen.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 325Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei