Magazingewehre, Mehrlader, enthalten ein Patronenmagazin, aus welchem durch den Mechanismus des Gewehrs der Lauf mit Patronen gespeist werden kann. Die Patronenzuführung ist somit eine selbstthätige und dem Schützen wird, solange der Vorrat des Magazins reicht, die Arbeit des Ergreifens und Einlegens der Patrone in den Lauf erspart, die Feuergeschwindigkeit des Gewehrs dadurch eine sehr große. Das Magazin ist entweder dauernd der Gewehreinrichtung einverleibt oder wird im Bedarfsfalle am Gewehr angebracht. Man unterscheidet danach eigentliche M., welche ein Kolben-oder ein Schaftmagazin haben können, und Gewehre mit angehängtem Magazin oder mit Schnelllader. (Vgl. Handfeuerwaffen.)
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 325Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei