Magnesialicht, ein zur Herstellung von Fanalen, zur Beleuchtung der Laternen von Leuchttürmen und 1868—69 in Paris zur Beleuchtung des Rathausplatzes benutztes Licht, ist dem Drummondschen Kalklicht (s. d.) analog und unterscheidet sich von diesem nur durch Verwendung eines aus gebrannter Magnesia gepreßten Stiftes, an Stelle des durch die Knallgasflamme erhitzten Kalkeylinders. Nicht mit M. zu verwechseln ist das Magnesiumlicht, das durch Verbrennen von Magnesiumdraht oder-Band in eigenen Lampen, die ein automatisches Vorschieben von frischem Draht bewirken, erzeugt wird. Dass nin, brennende Magnesiumlicht zeichnet sich durch Reichtum an chemisch wirkenden Strahlen aus. Wegen dieser Eigenschaft hat es Verwendung zur Beleuchtung bei Aufnahme von Photographien bei mangelndem Sonnenlicht gefunden.