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ErdkundeBrockhaus 1882

Mailand (ital. Milano, lat. Mediolanum), Hauptstadt des ehemaligen Herzogtums M., bis 1859 des Lombardisch-Venetianischen Königreichs, seitdem einer Provinz des Königreichs Italien, oft die moralische Hauptstadt Italiens genannt, da sie an Bevölkerung nur von Neapel übertroffen wird, aber alle ital. Städte übertrifft durch Reichtum, Verkehrsmittel, Industrie, Handel und Wohlthä-Ghenegeieen In einer weiten fruchtbaren Ebene gelegen, deren Horizont im N. die Alpen begrenzen, ist sie durch drei schon im Mittelalter angelegte schiffbare Kanäle, im N. mit der Adda und dem Comersee, im W. mit dem Tessin und Lago-Maggiore, im S. mit Tessin und Po verbunden. Ein ausgedehntes Schienennetz macht M. zum Knotenpunkt der oberital. Eisenbahnen und verbindet die Stadt im W. mit Turin und dem Mont-Cenis, mit Arona, Varese und Laveno, im N. mit Como und dem St. Gotthard und mit Lecco, im O. über Verona mit Venedig, über Bologna mit der adriatischen Küste und mit Florenz und Rom, im S. über Pavia und Alessandria mit Genua und dem Mittelmeer. Viele Tramways vermitteln den kleinern Verkehr mit den Städten der Umgegend. Die Einwohnerzahl beträgt (Dez. 1884) 343372 Köpfe, einschließlich der seit 1874 mit M. vereinigten Vorstädte (corpi santi). Innerhalb ihrer durch 15 Thore unterbrochenen Bastionen hat die Stadt eine Ausdehnung von über 8 akm. M. ist Sitz des Präfekten der Provinz und eines Erzbischofs, ferner eines Appellationshofs, eines Generalkommandos und anderer Behörden. Neben zahlreichen Privatbanken haben sämtliche zur Ausgabe von Papiernoten berechtigte Banken des Königreichs in M. Hauptstellen errichtet; hier ist auch der Sitz der 1823 gegründeten Lombardischen Sparkasse, welche jetzt 112 Filialen hat und über 300 Mill. Lire verfügt. Groß ist die Bedeutung M.s auf musikalischem und speziell theatralischem Gebiet. M. hat ein gut geleitetes und sehr besuchtes Konservato—⸗ rium. Mehrere Agenturen liefern den kleinern Theatern des Inlandes und auch manchen Bühnen des Auslandes, vornehmlich in Südamerika, ihren ganzen Bedarf zur Inscenierung von Opern, Personal sowohl, wie Partituren, Kostüme, Dekorationen u. s. w. Auch hat M. eine Ballettschule; unter den Musikalienhandlungen hat die seit 1808 bestehende von Ricordi einen Weltruf. Von den 12 Theatern M.s ist das bedeutendste das 1778 von Piermarini an Stelle der alten Kirche Sta.Maria della Scala erbaute Teatro alla Scala. Annähernd von gleicher Größe wie San-Carlo in Neapel, faßt es 3600 Zuschauer und mißt im Parterre 22 m in der Breite und 24 m in der Länge. An Wohlthätigkeitsanstalten zählt M. nicht weniger als 360, die zusammen über nahezu 170 Mill. verfügen. An ihrer Spitze steht das allgemeine Krankenhaus (Ospedale maggiore), ein schöner Backsteinbau, im N. 1457 begonnen; es kann durchschnittlich 4000 ranke aufnehmen. Hierzu kommen das große Trunirii Sta.⸗Catarina, das Versorgungshaus rivulzi für alte oder arbeitsunfähige Personen, die Stiftung Sta.⸗Corona, welche unentgeltlich ärztliche Hilfe und Medikamente gewährt, die Spitäler der Barmherzigen Brüder und der Barmherzigen Schwestern, die Waisenhäuser für Knaben und Mädchen, das große Arbeitshaus, die Taubstummen- und Blindenanstalten u. s. w. In Bezug auf seine Industrie nimmt M. unter den Städten Italiens einen hervorragenden Rang ein. Während die kleinern Gewerbe innerhalb der Mauern sehr reichlich vertreten sind, hat sich die Großindustrie ausschließlich vor den Thoren und in weiterer Umgebung angesiedelt und unterhält in der Stadt selbst nur ihre Geschäftslokale. Haupterzeugnisse sind Maschinen und Eisenkonstruktionen, Papier, Leder, Sprit, chemische Produkte, Seide und Seidenstoffe, Seife, Garne und Gewebe in Baumwolle, Wolle und Leinen; und in vereinzelten, aber groß angelegten Unternehmungen, Knöpfe, Porzellan und Kautschuk. Daneben bedeutender Handel in Reis, Getreide, Käse und andern Landesprodukten, viele Druckereien, Zeitungen und lebhafter Buchhandel. Bei den meisten Neuerungen, welche der moderne Verkehr ins Leben gerufen hat, ist M. für Italien tonangebend geworden. So liefert es das größte Kontingent von Postpaketen, und Telephone, städtische Pferdebahn und elektrische Beleuchtung haben in keiner andern ital. Stadt so rasche Verbreitung gefunden wie hier. In der Feuerbestattungsfrage ist es allen Ländern vorangeeilt, indem es 1876 den ersten Verbrennungsofen erbaute. Ungeachtet aller durch Zeit, Kriege und andere feindliche Schicksale erlittenen Unfälle hat die Stadt doch noch einen großen Teil ihres alten Glanzes gerettet. An ihr Altertum erinnert freilich nur ein Rest von Thermen, die 16 Säulen von San-Lorenzo. Desto reicher ist sie an Denkmalen neuerer Zeit, darunter der berühmte Dom zu Mailand, nach St. Peter in Rom die größte Kirche in Italien (8400 am). Ganz aus weißem Marmor gebaut, gewährt derselbe von innen und außen den großartigsten Eindruck. Die ältesten Meister, welche an demselben seit 1386 arbeiteten, führten ihn im spätern got. Stile auf; um die Mitte des 16. Jahrh. aber baute Pellegrini die Vorderseite mehr im antiken Geschmack aus und zerstörte auf diese Weise die Einheit und Harmonie des Ganzen. Napoleon I. ließ mit großen Kosten das halb fertige Gebäude fast bis zur Vollendung fortführen; doch ist der Bau, den 1819 Kaiser Franz wieder aufnahm, äußerlich noch immer nicht ganz vollendet. Wenn von außen Glanz des Marmors, die got. Verzierungen und die Fülle von 106 Spitztürmen und 4500 Statuen den Beschauer überraschen, so wird man im Innern des Doms, der sich auf 52 Säulenpfeiler stützt, von dem Helldunkel der Räume lebendig ergriffen. Die Länge des Innern beträgt 148 m, die Höhe des Mittelschiffs 50, der Kreuzkuppel 64, der Turmspitze 109 m. Von dem Dache genießt man eine umfassende Aussicht auf die ganze Alpenkette vom Monte-Viso bis zum Ortler und auf die lombard. Ebene. Vgl. Franchetti, «Storia e descrizione del duomo di Milano (Mail. 1821); Rupp und Bramati, „Deserizione storico-critica del duomo di Milanoo (Mail. 1823, mit Kupfern). Alter als der Dom ist die durch die frühern Krönungen der Könige von Italien berühmte Kirche San-⸗Ambrogio, zwischen dem 9. und 12. Jahrh. erbaut, eins der Wöocenite Denkmale des romanischen oder Rundbogenstils, mit vielen wertvollen plastischen Werken der altchristl. Kunst. Von den übrigen zahlreichen, zum Teil prächtigen Kirchen und geistlichen Gebäuden ist zu erwähnen das ehemalige Dominikanerkloster Sta.⸗Maria delle Grazie, in dessen Refektorium sich das berühmte Abendmahl des Leonardo da Vinci befindet, Sta. Maria di San-Celso, San-Lorenzo, Sant'-Alessandro, San-Satiro und die neuerdings restaurierte Kirche San-Eustorgio. Eine der jüngsten ist die 1847 eingeweihte Karl-Borromäuskirche mit einer schönen Kuppel und einer Marmorgruppe von Marchesi. An der Spitze der öffentlichen Gebäude und Anstalten steht der königl. Palast der Wissenschaften und Künste, die Brera, ehemals ein Jesuitenkollegium. In diesem durch seine prächtige Bauart ausgezeichneten Gebäude befinden sich: die Akademie der schönen Künste, eins der größten Institute dieser Art in Europa; die Gemäldegalerie, welche reich an Werken lombard. und bologneser Meister ist (besonders uht das Sposalizio des Rafael); die öffentliche Bibliothek, die 184400 Bände und manche Seltenheiten, unter andern den Hallerschen Büchernachlaß enthält; ferner die drei Spezialbibliotheken, darunter eine der reichsten archäol. Bibliotheken, die mit dem wertvollen Medaillenkabinett verbunden ist; die Sammlung der Gipsabgüsse nach den besten antiken und modernen Werken der Plastik; endlich die Sternwarte, eine der vorzüglichsten in Europa, und der botan. Garten. Außer den erwähnten und mehrern andern Privatbibliotheken besitzt M. die berühmte vom Kardinal Borromeo gestiftete Ambrosianische Bibliothek. Ferner sind von wissenschaftlichen Anstalten noch zu nennen: das Institut der Wissenschaften, das technische Institut (Polytechnikum), die wissenschaftlich-litterarische Akademie (Historischphilologisches Seminarium), die Naturhistorische Gesellschaft mit Museum; ferner die Tierarzneischule, das königl. Mädchenkollegium, zwei Lyceen, drei Gymnasien u. s. w. Die zahlreichen Bürger- und Volksschulen M.s sind die besuchtesten und am besten eingerichteten in Italien. M. hat eine große Anzahl Paläste und andere ansehnliche Gebäude, wie die königl. Hofburg (Palazzo di Corte oder Reale) mit dem großen Karyatidensaal und schönen Freskogemälden; den erzbischöfl. Palast, ein großes, von Pellegrini aufgeführtes Gebäude von Quadern, mit einer Gemäldesammlung; den Justizpalast und die Präfektur, das Stadthaus oder Palast Marino, die neue Sparkasse und mehrere große Kasernen, darunter die alte Citadelle (Castello) in der Nähe des großen Exerzierplatzes (Piazza d'armi). Unter den Privatgebäuden Mis befinden sich mehrere glänzende Paläste, wie der Palazzo Litta (jetzt Sitz der Eisenbahnverwaltung), Annoni, Trivulzio, Belgiojoso, Poldi-Pezzoli u. s. w., die zum Teil ausgezeichnete Kunstwerke enthalten. Das Amphitheater, das für mehr als 30000 Menschen Raum bietet, ist ein großes Gebäude für öffentliche Schauspiele, namentlich für Wettfahrten und Wettrennen. Unweit davon erhebt sich ein herrlicher Triumphbogen des franz. Heers, welcher 1804 von Napoleon begonnen,‚, 1829 als Friedensbogen dem Kaiser Franz geweiht wurde und der Simplonstraße zum Thor dient. Ein Denkmal für das Gefecht von Mentana (Marmorstatue der Italia, 4,5 m hoch, von Luigi Belli) wurde 3. Nov. 1880 auf der Piazza Sta.⸗Marta, ein Denkmal Manzonis auf dem Platz San-Fedele 22. Mai 1883 enthüllt. Unter den neuern Schöpfungen sind noch der prächtig angelegte, an Bildhauerarbeiten reiche Kirchhof (von Macciachini), der Centralbahnhof und die von Mengoni 1865—67 erbaute Galleria Vittorio Emmanuele zu nennen, mit welch letzterer der Anfang gemacht wurde zu einer allgemeinen Erweiterung und Verschönerung der bisher ziemlich engen und winkeligen Quartiere im Centrum der Stadt. Dieser großartigen, 160 mlangen, glasbedeckten Passage schließen sich die neuern, den Domplatz umfassenden Säulenhallen an. Zusammen bilden sie eine durch die reichen Kaufläden sehr anziehende Promenade, ebenso wie die breiten, mit alten Kastanienbäumen bepflanzten Bastionen, an welche der von Balzaretti angelegte, geschmackvolle öffentliche Garten (Giardini pubblici) anstößt. Geschichtliches. Nach alter überlieferung soll M. von dem kelt. Fürsten Bellovesus um 600 v. Chr. gegründet worden sein. Die Stadt hieß Mediolanum und war die Hauptstadt der Insubrer im transpadanischen Gallia cisalpina; 222 v. Chr. wurde sie von Cnejus Scipio erstürmt, womit das ganze Land in die Hände der Römer fiel. In den spätern Kaiserzeiten wurde M. Sitz der Wissenschaften und daher Neu-Athen, auch wohl als die zweite Stadt des Römischen Reichs Neu-Rom genannt. Kaiser Gallienus schlug 253 daselbst ein Heer von 300000 Alamannen, wurde aber 268 hier, als er den Aureolus in der Stadt einschloß, ermordet, wobei Claudius II. die Stadt eroberte. Auch im 3. und 4. Jahrh. war M. nicht selten kaiserl. Residenz, z. B. des Maximianus, Maxentius, Constantius, Valerianus II. Konstantin d. Gr. gestand durch das mailänder Toleranzedikt 313 den Christen im ganzen Römischen Reiche Duldung zu. Von 374 bis 397 fungierte der heil. Ambrosius als Erzbischof von M., dessen Kirche als Metropole von ganz Oberitalien galt, weshalb denn auch mehrere Konzile daselbst gehalten wurden. Theodosius d. Gr. starb daselbst 395. Bei dem Einfall des Hunnen Attila in Italien 452 wurde M. erobert und geplündert; 490 wurde es dem Ostgoten Theodorich d. Gr. übergeben, und 539 ward es wegen seines Abfalls und der Aufnahme byzant. Truppen von dem Goten Vitiges nach hartnäckigem Widerstande mit Feuer und Schwert gezüchtigt, wobei 300000 Menschen umgekommen sein sollen. Sodann besetzten es 569 die Longobarden, und 774 fiel es mit deren Königreich und Hauptstadt Pavia an Karl d. Gr. Mehrere von dessen Nachfolgern ließen sich als Könige von Italien zu M. oder Pavia mit der zu Monza aufbewahrten Eisernen Krone krönen. Seit der Krönung Ottos I. 961 gedend M. mit dem Königreich Italien zu Deutschand und wurde durch kaiserl. Statthalter oder Präfekten regiert. Wegen des Abfalls des Erzbischofs Heribert ward die Stadt von Kaiser Konrad II. 1037 belagert, der hier seine berühmte Konstitution über die Erblichkeit der Lehen gab. Im 12. Jahrh. gab M. durch seine Versuche, sich frei zu machen, hauptsächlich Veranlassung zu den wiederholten ital. Feldzügen Friedrichs I. Es war damals die wohlhabendste und volkreichste Stadt in der Lombardei, Haupt der Gegenpartei des Kaisers, herrschte über Como und Lodi und blieb in beständige Händel mit Pavia verwickelt. Friedrich J. belagerte die Stadt vom 6. Aug. bis 3. Sept. 1158 und zwang sie zu einer demütigenden Unterwerfung. Als sie abermals seinen Anordnungen sich widersetzte, zwang er sie durch Belagerung vom 29. Mai 1161 bis zum 4. März 1162 zur übergabe, ließ sie ausplündern und bis auf die Kirchen zerstören. Schon 1167 wurde M. wieder aufgebaut und ward nach dem Siege des Lombardischen Städtebundes bei Legnano 1176 eine freie Stadt, die nach dem Konstanzer Vertrage (1183) den Kaiser als obersten Lehnsherrn und Richter anerkannte, ihm aber die Einkünfte aus den Domänen für immer verweigerte. M.s Versuch, als Mittelpunkt einer Republik seine alte Municipalverfassung besser zu organisieren, scheiterte stets an der Eifersucht der guelfischen und ghibellinischen Partei, die sich einander die Oberherrschaft streitig machten, jene vom Hause della Torre, diese von der Familie Visconti angeführt. Zuerst behauptete sich seit 1237 das Haus Torre in der Würde des Podesta, bis es infolge eines Aufstandes gegen den Kaiser Heinrich VII. 1311 gestürzt und Matteo Visconti als kaiserl. Vikarius eingesetzt wurde. Schon dieser erlangte die Herrschaft über Pavia, Como, Lodi, Piacenza, Tortona, Alessandria, Novara, Bergamo und andere Städte der Lombardei, woraus 1395 das Herzogtum Mailand (s. d.) hervorging, dessen Schicksale fortan die Hauptstadt teilte. Seit 1545 spanisch, wurde die Stadt 1714 österreichisch. Im 47 Revolutionskriege besetzte sie Bonaparte 14. Mai 1796 und erhielt 29. Juni auch die Citadelle. Letztere ward 24. Mai 1799 von den Esterreichern erobert, aber 16. Juni 1800 nach der Konvention von Alessandria wieder geräumt. Schon 2. Juni 1800 hatte Napoleon die Stadt wieder besetzt und die Proklamation der Cisalpinischen Republik (s. d.) erlassen, deren Hauptstadt M. wurde, sowie seit 1801 die Hauptstadt der Italienischen Republik und seit 1805 des Königreichs Italien, dessen Krone sich Napoleon 26. Mai aufsetzte. M. kam 1815 wieder an Österreich und wurde Hauptstadt des Lombardisch-Venetianischen Königreichs und Sitz des Vizekönigs. Der Aufstand 1848 begann zu M. mit blutigen Raufereien zwischen Militär und Civil, worauf 22. Febr. das Standrecht publiziert wurde. Während 17. März der Vizekönig Rainer abreiste und Graf O'Donnell interimistisch als Gouverneur eintrat, brach sodann 18. März der offene Aufstand aus. Der Befehlshaber der Truppen, Graf Radetzky, bezog das Kastell, und erst nach dem blutigsten Barrikadenkampfe entschloß er sich 23. März zum Abzuge, worauf die Piemontesen die Stadt besetzten. Aber schon 6. Aug. 1848 mußte M., von den Piemontesen verlassen, an Radetzky kapitulieren, der mit 50000 Mann einzog und die Stadt in Belagerungszustand erklärte. Neue Unruhen im März 1849 wurden rasch unterdrückt, wie auch der Aufstand vom 6. Febr. 1853, der jedoch Belagerungszustand und Kontributionen zur Folge hatte. Am 5. Juni 1859 mußten die Stterreicher infolge der Schlacht von Magenta M. räumen und an Napoleon III. überlassen, der es dann im Züricher Frieden mit der übrigen Lombardei an Piemont abtrat. Die ital. Provinz Mailand, eine der bevölkertsten Gegenden Europas, hat ein Areal von 2992, qkm, zählt (1881) 1125553 E. (also 376 auf 1 qkm) und zerfällt in die fünf Distrikte M., Abbiategrasso, Gallarate, Lodi und Monza. Vgl. Giulini, «Memorie spettanti alla storia e al governo di Milano (10 Bde., Mail. 1760—70); Verri, «Storia di Milano v (2 Bde., Mail. 1783; neue Aufl., 4 Bde., 1830; fortgesetzt von Custodi, 4 Bde., Mail. 1837); Rosmini, «Istoria di Milano v (4 Bde., Mail. 1820); Cantu, «Milano e il suo territorioo (2 Bde., Mail. 1844); Cusani, „Storia di Milano o (Bd. 1—7, Mail. 1862—77); Romussi, «Milano e suoi monumentio (Mail. 1875); «Milano-diamante (Mail. 1881); Paravicini, 4Guida artistica di Milano o (Mail. 1882).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 356Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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